ok.terrain

Konzept

Wir, das ok.kollektiv, sind ein Zusammenschluss von kreativ Schaffenden, die sich in Auseinandersetzung mit Hamburgs Raumproblematik organisiert haben. Seit April 2018 mieten wir eine ehemalige Speditionshalle in Rothenburgsort für die Dauer eines Jahres in Zwischennutzung. Wir streben den Entwurf an Leerstand allgemein, selbst wenn zeitlich begrenzt, als Potential zu begreifen und damit selbst Beispiel für eine fluide Nutzung eines solchen Leerstands/Potentials zu geben. Die Idee ist, diesen Freiraum als Atelierfläche zu nutzen und KünstlerInnen die Möglichkeit zu geben auszustellen oder dort große Projekte zu verwirklichen. Gerade der schwer kalkulierbare Zeitraum zwischen Auszug und Abriss eines Unternehmens kann sich über Monate erstrecken. An dieser Stelle setzen wir an und beleben die Insolvenzmasse mit Kultur. Auch der Kunstraum hat sich verändert und denkt zunehmend weniger in der Kategorie des traditionellen eigens-dafür-gebauten White Cubes, sondern stülpt sich rhizomatisch raumnehmend seiner benachbarten Umgebung auf.
Unter dem Namen ok.terrain e.V. haben wir einen Verein gegründet, der eine Plattform für diskursive Praxis eröffnen will. Anti-elitär und Anti-disziplinär; ein Zusammenschluss freien Handelns und sich dabei gegenseitig Helfens und Teilnehmens, der auf sozialer Gleichberechtigung basiert: Jeder bringt sich mit dem in das ein, was ihr oder ihm am meisten/ehesten/mindesten liegt. Der Versuch einer offenen, möglichst nicht voreingenommenen Struktur, die sowohl nach innen- wie außen wirken wird.
Wir als Mitglieder bezahlen zusammen die Betriebskosten und organisieren unsere Veranstaltungen in Eigenverantwortung. Unsere Vereinssatzung ist vorsätzlich basisdemokratisch verfasst und alle Entscheidungen werden im Plenum beschlossen. Gäste sind willkommen. Für die Mitnutzung der Halle legen wir Wert auf ausgearbeitete Konzepte, die einem kuratorischen Überbau folgen werden

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